Montag, 02. Februar 2009

Der Start in die Woche war wie fast jeder Wochenstart ermüdend und schleppend. Aber das Referat ist gut gelaufen. Christian wird sich freuen, wenn er nachher heim kommt. Heute Vormittag habe ich schon ein paar Schläge mit der Peitsche einstecken müssen- ich hatte das Bett nicht sorgfältig genug gemacht. Da bin ich halt selbst Schuld gewesen.

Und als mein Herr in der Mittagspause heim gekommen ist und das gesehen hat, musste ich halt die entsprechenden Konsequenzen dafür tragen. Ich weiß auch nicht mehr, warum ich mir nicht die entsprechende Zeit dafür genommen habe. Manchmal geht mein Kopf in Gedanken schon den nächsten Schritt und das, woran ich gerade war, bleibt auf der Strecke.

Ich darf nur nicht vergessen, was ich heute noch zu tun habe, sonst setzt es gleich die nächsten Schläge. Also, Essen kochen, Kühlschrank aufräumen und sauber machen und Fenster putzen. Ich hasse Fenster putzen. Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja auch noch, mit der Bügelwäsche anzufangen. Und ich muss mir langsam mal Gedanken machen, was ich meinen Herrn zum Geburtstag schenken kann. Ich habe heute in der Stadt einen hübschen Buddha gesehen, aber ich denke, dann wird es die Bullwhip, wenn ich ihm den schenke. Aber vielleicht klebe ich der Buddhafigur ja Haare auf den Kopf, dann ist es ja gar kein Buddha mehr und ich bekomme vielleicht keine Schläge :-)... Nein, so lebensmüde bin ich nicht- aber schon ein wenig böse, oder? :-)

Samstag, 31. Januar 2009

Die verdiente Ruhe blieb leider aus. Ich hatte fast vergessen, dass ich bis Montag noch was für die Uni zu erledigen hatte und ein Referat musste ich auch noch vorbereiten. Irgendwie ist das Ausarbeiten noch das Einfachste. Christian fragt mich den Stoff immer ab, wenn es um Referate oder Ähnliches geht. Er will die bestmöglichsten Leistungen von mir sehen. Abfragen von Lernstoff kann aber auch sehr schmerzhaft sein, wenn ich ihn nicht drauf habe oder mir unter gegebenen Umständen auch mal das Abendbrot kosten. Also habe ich mich in meine von ihm vorbereitete Ecke gesetzt und mich bemüht, alles Wort für Wort rein zu bekommen. Auch wenn das Thema mehr als trocken ist. Jedenfalls hatte mein Herr keinen Grund, die Bullwhip rauszuholen. Im Gegenteil, er war sogar mehr als zufrieden mit mir. Als Belohnung durfte ich mit ihm in die Stadt gehen. Wenn wir in die Stadt gehen, ist das immer so ein Abenteuer für sich. Es ist interessant, Menschen zu beobachten, oder gar sich Geschichten hinter den Personen auszudenken, die gerade an einem vorbei gehen. Und um ehrlich zu sein, Lästern kann ja auch Spaß machen :-)

Wenn Christian und ich durch die Stadt gehen, habe ich auch da gewisse Regeln einzuhalten. Dass ich an seiner linken Seite ist selbstverständlich. Aber genauso selbstverständlich ist, dass ich keine fremden Männer anschaue oder gar mit ihnen bewusst rede. Und sollte es mal vorkommen, dass ich mich ein wenig im Ton meinen Herr gegenüber vergreife, dann ist es nicht selten, dass ich auch mal auf offener Straße eine Ohrfeige bekomme- insofern wir gerade alleine sind. Ansonsten wird das nachgeholt. Christian ist ein Mensch, der es nicht gerne offen nach draußen trägt, was wir leben. Und auch dafür bin ich ihm dankbar, denn ich bin nicht anders.

Aber eins ist mir heute bewusst geworden: bei dieser Kälte unter einer Jeans nur den Lederkeuschheitsgürtel zu tragen, ist ein mehr als gewöhnungsbedürftiges Gefühl.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Ou man, ich bin rigendwie total geplättet. Hab mir irgendeinen Magen- Darmvirus eingefangen. In solchen Momenten spüre ich sehr deutlich, wie wichtig meinem Herrn das Wohlergehen seines Eigentums ist. Und auch das ehrt mich irgendwie. Ich bin sehr dankbar, wieviel Mühe er in meine Erziehung, unsere Beziehung und unsere Zukunft steckt. Trotzdem muss ich schnell wieder fit werden, damit ich es bin, die ihren Herrn umsorgt und nicht umgedreht.Mal sehen, was das Wochenende bringt. Eigentlich haben wir uns vorgenommen, auszuspannen. Ich hoffe, das klappt. Irgendwie haben wir beide ein wenig Ruhe verdient. Nur dann hat man auch wieder den Kopf für die angenehmen Seiten des Lebens frei.Ich muss noch eine halbe Flasche zu Trinken schaffen. Christian achtet nämlich auch darauf. Generell ist er es, der mir Essen und Trinken zuteilt. Da er weiß, was ich esse und was nicht, ist es ihm möglich den kompletten Essensplan für mich zu erstellen. Und wenn er meint, dass ich genug gegessen habe, kann es schon mal vorkommen, dass er mir mitten während des Essens befielt, aufzuhören und abzuräumen. Ich liebe es, dass er auch darüber die Macht hat. Wie gleich wir doch sind. Irgendwie bin ich gerade müde und geschafft. Ich denke, ich werde ins Bett gehen. Natürlich nur, wenn mein Herr es mir gestattet. Übrigens haben wir seit kurzem ein zu- Bett- geh- Ritual. Das Bett muss sich vorher im einwandfreien Zustand befinden und mein Körper, also der Körper meines Herrn muss im markellosen Zustand sein. Das heißt, geduscht, Zähne geputzt, Haare sorgfältig zusammengebunden. dann sag ich ein paar Sätze, warum ich dankbar bin, die Sklavin eines so wunderbaren Herrn zu sein. Wenn ich das Alles gemacht habe- und nur dann darf ich mich mit der Erlaubnis meines Herrn hinlegen. Und das ist eines der schönsten Gefühle am Tag.

Sonntag, 25. Januar 2009

Am Wochenende hat es noch mal geschneit. Na ja und kurz darauf hat es schon wieder geregnet. Da die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen, fror es auch ganz schnell zu. Gestern Abend fiel uns ein wenig die Decke auf den Kopf, also entschlossen wir uns, noch ein wenig spazieren zu gehen.

Ich bin den Weg in der Vergangenheit schon öfter gelaufen... als ich noch durfte :-) Nur mein Herr kannte diese Strecke nicht wirklich. Zu meinem Vergnügen natürlich. Ich führte ihn an Feldern entlang und wenn die Wege nicht gerade matschig waren, waren sie vereist. So kam es, dass Christian mehrfach fast dem Sturz nah war. Mit jedem Mal musste ich mir mein Lachen mehr verkneifen. Die letzten Male habe ich mir dann auch immer eine Ohrfeige gefangen, aber auch dadurch wurde es nicht besser. Zumal auch Christian sich das Lachen nicht verkneifen konnte- selbst als er mir die Ohrfeige gab. Kurz bevor wir wieder auf befestigtem Boden waren, war es mehr als eng. Der Weg war aber auch böse und gemein :-) Und dann kam natürlich, was kommen musste. Mein Herr verlor den Halt und schaffte es jedoch in letzter Sekunde sich elegant und stilsicher abzufangen.

Ich weiß nicht, ob ich mich für ihn freuen sollte, oder ob ich mich ein wenig geärgert habe... Mal ehrlich- es wäre ein amüsanter Anblick geworden. Andererseits wären die Ohrfeigen danach alles andere als amüsant geworden... :-)

Nein, es war schon okay, so wie es war. Eigentlich war es mehr als okay. Der Abend war wunderbar. Als wir wieder heim waren, haben wir noch was beim Italiener bestellt und uns bei einer DVD ins Bett verkrümelt. Aber eine Erkenntnis brachte mir der Abend noch: Meerestiere sind und bleiben eklig und gehören ins Wasser und nicht auf eine Pizza :-)

Donnerstag, 22. Januar 2009

Ich weiß gar nicht mehr, was ich Alles falsch gemacht habe, aber ich weiß, dass mir danach mein Hintern wieder verdammt weh tat. Christian ist da sehr gewissenhaft, wenn es um die Bestrafung nach Fehlverhalten geht.

Angefangen hat es einfach damit, dass ich ihm am Telefon nicht den nötigen Respekt entgegen gebracht habe. Und da war er richtig sauer. Ich kann ihn ja auch verstehen und von daher war die Bestrafung mehr als gerecht. Ich bin einfach zu fordernd geworden und hab scheinbar vergessen, wie dankbar und demütig eine Sklavin sein sollte. Dabei sind die Hauptpfeiler meiner Ausbildung unter anderem ja Respekt und Unterwerfung, aber irgendwie habe ich mich nicht daran gehalten.

Zur Strafe hat er mich im wahrsten Sinne des Wortes über das Knie gelegt. So eine flache Hand kann verdammt weh tun, wenn sie immer wieder auf die gleiche Stelle zielt. Aber Jammern ist nicht gestattet. Während der Bestrafung kennt Christian auch kein Mitleid. Und so muss das ja auch sein. Anders funktioniert das Alles ja gar nicht. Der Unterschied zu den meisten Doms ist, dass nach der Bestrafung seine Hände und Arme da sind, um mich aufzufangen. Ich lieb ihn auch deswegen, auch wenn die Bestrafung noch ganz frisch ist.

Wenn ich so genau darüber nachdenke, war ich eigentlich noch nie sauer auf ihn, auch nach der stärksten Bestrafung nicht. Irgendwie sind seinen Strafen nie willkürlich, selbst wenn er die Macht dazu ja hat. Ich liebe seine Konsequenz und Gradlinigkeit. Fehlverhalten ist nicht akzeptabel und die entsprechenden Konsequenzen habe ich halt zu tragen. Aber nach der Abstrafe ist es immer wie ein Neuanfang. Er ist nicht nachtragend. Auch das zeichnet ihn als Menschen aus.

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