Sonntag, 29. November 2009
Ohje, mein Kopf ist noch ganz verwirrt. Eigentlich nicht verwirrt-eher beflügelt. Ich durfte am Samstag meinen Herr zu einer Playparty begleiten. Es war einfach unbeschreiblich. Die Location war einfach atmenberaubend. Erstklassige BDSM- Möbel, wunderschöne Gestaltung und Beleuchtung der Räume.
Den Spielkoffer durfte ich diesmal selbst packen. So konnte ich sicher sein, dass keine „bösen Spielsachen“ den Abend gefährden ;-)
Nach einen gemütlichen Cocktail und einigen angenehmen zwanglosen Gesprächen befahl mir Christian, den Spielkoffer zu holen. Wir zogen uns in eine Ecke zurück, die zwar ein wenig verwinkelt war, aber von Beobachtern eingesehen werden konnte.
Der zentrale Punkt in dieser Ecke war eine stabile „Hängeliege“
Zunächst verband mir mein Herr die Augen, sodass ich nicht mitbekam, wenn jemand unserem Spiel beiwohnte. Irgendwann nachdem ich mich immer mehr fallen lasen konnte, entfernte er mir die Augenbinde und ich sah, wie von Zeit zu Zeit einige Partygäste zusahen, wie mein Herr meinen Rücken mit der Mehrschwänzigen zeichnete. Und ich muss sagen, dass ich es sehr genossen haben. Welche Frau zeigt nicht gern, was sie hat.
Der Abend war rundum gelungen. Und ich hoffe, dass bald noch so ein traumhaftes Abenteuer kommt...
Donnerstag, 19. November 2009
Heute feier ich ein merkwürdiges Jubiläum: ich bin schon zum geschlagenen zehnten Mal mit meinem Halsband auf Arbeit gefahren... Das Problem an der Sache ist ganz einfach, dass ich zwar einen Ersatzschlüssel habe, dieser allerdings für solche Fälle Zuhause liegt.
Also nochmal umkehren.
Ich liebe es, das das Tragen dieses Zeichens so zu mir gehört, dass ich manchmal vergesse, dass ich es trage.
Christian findet sowas immer amüsant.Ich ja auch.
So, heute Abend habe ich von meinem Herrn aufbekommen, veir A4 Seiten darüber zu schreiben, was alles zu den Aufgaben einer Sklavin gehört. Diesmal nicht, weil ich etwas falsch gemacht habe, sondern weil mein Herr es für wichtig hält, dass ich mir von Zeit zu Zeit verinnerliche, wo ich stehe.
Ich habe für solche Texte ein eigenes Buch, wo ich in sauberer Schrift meine Texte schreibe. Dabei legt mein Herr den Rohrstock genau vor mich- nur für den Fall, dass ich Inspiration brauche oder wenn mir nichts mehr einfällt.
Manchmal benutzt er ihn auch für den Fall, dass ich keine gerade Haltung habe.
Irgendwie freue ich mich auf solche „Strafen“ immer...
Donnerstag, 12. November 2009
Mein Herr ist das Beste was mir je passiert ist. Wir haben einige Pakete erwartet, die wir bestellt hatten. Nur erwartete er ein Paket mehr als ich.
Da er noch auf Arbeit war, habe ich die Sachen an der Haustür entgegen genommen. Der Nachteil einer Sub ist das verschärfte Postgeheimnis: kurz gesagt, Christian öffnet alle Briefe und Päckchen, die kommen und entscheidet dann, ob ich es sehen darf.
Da ich den Absender des zusätzlichen Paketes kannte, wurde ich zunehmend nervöser und konnte es kaum erwarten, dass mein Herr nach Hause kommt.
Um ihn keinen Grund zu geben, dass ich den Inhalt nicht sehen durfte, räumte ich an diesem Tag besonders gründlich auf und kochte sein Lieblingsessen.
Als er am Abend heim kam und das Paket sah, war für den Rest des Abend ein Grinsen auf seinen Lippen zu sehen. Da er allerdings wusste, wie ungeduldig ich bin und diese Überlegenheit gern ausnutzt, ließ er mich noch bis heute Morgen warten, bis ich es aufmachen durfte.
Und dann erfüllte er mir einen riesigen Traum.Schon als mir das Talkum entgegen lächelte, begann mein Herz zu rasen.
Ich habe mein erstes Abendkleid aus Latex bekommen. Knöchellang und bis zum Oberschenkel an einer Seite geschnürt. Einfach atemberaubend. Beim Blick in dem Spiegel hat es mich fast umgehauen.Ein Traum im sinnlichen Schwarz.
Und jetzt warte ich nur auf die Erlaubnis, es schnellstmöglich zu einem passenden Augenblick tragen zu dürfen.
Mittwoch, 4. November 2009
Heute bin ich mit meinen Herrn zu meinen Eltern gefahren. Er schränkt solche Besuche sehr stark ein, was ich auch ziemlich aufregend finde. Habe ich etwas angestellt, untersagt er mir sogar gänzlich den Kontakt. Wenn sie dann bei uns anrufen, geht er dran und sagt, dass ich gerade nicht da bin.
Ich liebe diese Macht, die er damit über mich ausübt.So bleiben die Besuche bei meinen Eltern in gewisser Weise eine Belohnung. Bei meinen Eltern muss ich auch auf seine verborgenen Zeichen wie Nicken warten, die es mir erlauben, zum Beispiel mit dem Essen anzufangen. Für meine Eltern ist es kaum sichtbar, aber für mich bedeutet es, dass ich auch außerhalb unserer Wohnung nicht vergessen darf, wo ich bei ihm stehe.
Okay, ich muss jetzt gleich zur Uni, die Vorlesung beginnt in einer Stunde und wenn ich da zu spät komme, würd mein Hintern in den schönsten Farben glänzen ;o)
Sonntag, 25. Oktober 2009
Mein Herr hat mir heute eine riesige Überraschung gemacht. Von Zeit zu Zeit haben wir mit einer anderen Sub gespielt, bei der mir immer häufiger aufgefallen ist, dass es ganz schön prickelnd sein kann, auch mal eine Ohrfeige auszuteilen. Darum erlaubt mir Christain, eine eigene weibliche Sub zu haben. Aus diesem Grund bin ich immer häufiger in verschiedenen Foren unterwegs und sehe mir dort einige Beiträge und Mitglieder an. Ich genieße diesen ungebundenen Wortwechsel, wobei ich keinen Hehl daraus mache, worauf ich hinausziele, eine Sub für mich oder eine Zweitsub für meinen Herrn und mich zu finden.
Aus diesem und noch einen anderen Grund habe ich mir eigens dafür eine e-mail Kontaktadresse angelegt( katacat[at]gmx.net ). Außerdem würde ich auch sehr gerne lesen würde, was ihr so von meinem Tagebuch haltet und wer es liest. Einfach mal die Menschen hinter den Pc-Bildschirm kennenlernen. Gerne auch Verbesserungsvorschläge, denn produktive Kritik kann mich ja nur weiterbringen ;o)
Jetzt bin ich gespannt, was die Zukunft so bringt und welche Menschen so in mein Leben treten.
