Einleitung

Liebe User,

hier findet ihr nun das Tagebuch von Katharina, einer Freundin von uns, die mit ihrem Partner in einer 24/7-Beziehung lebt und uns gefragt hat, ob sie bei uns ihre Erlebnisse und Erfahrungen in einem Blog schildern darf.

Ab heute werdet ihr also in regelmäßigen Abständen Einblick in Katharinas Leben und ihre D/S Beziehung erhalten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Hinweis: Um einige Fragen der Leser zu beantworten: Bei Katharina und ihrem Partner handelt es sich um reel existierende Personen und im Tagebuch um reale Geschichten. Um die Privatsphäre der Beiden zu schützen und fälschliche Rückschlüsse auszuschließen, wurden lediglich die Namen geändert. Alle im Tagebuch erscheinenden Texte sind privates und geistiges Eigentum von S. S. alias Katharina und wurden TraumArtig zur Veröffentlichung freigegeben. Die Verbreitung und Bearbeitung der Texte ist untersagt. Veröffentlichungen außerhalb von TraumArtig sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung durch den Shopbetreiber und genauer Quellenangabe gestattet.

Meine Vorstellung

Hallo, ich bin Katharina, die Sklavin meines Herrn Christian. Wir führen nun seit fast 2 Jahren eine 24/7 Beziehung; was das genau für uns bedeutet, werde ich noch erzählen.

Außerhalb dieser Beziehung führe ich ein recht normales Leben, ich studiere an einer relativ kleinen Uni, habe einen Kater namens Mirko und arbeite drei Mal die Woche in einem Café als Aushilfe für die Bedienung.

Meine Familie und meine Freunde kennen und mögen Christian, wissen aber nichts von unserer speziellen Beziehung (bis auf einige Ausnahmen, die dieselbe Neigung teilen).

Hier möchte ich nun in regelmäßigen Abständen von meinem Leben berichten, hauptsächlich natürlich von den Erfahrungen und Erlebnissen mit meinem Herrn.

Meistens leben wir unsere Neigung in unseren vier Wänden, aber natürlich gibt es auch das eine oder andere Ritual oder die eine oder andere Aufgabe, die mir draußen oder unter Leuten meine untergeordnete Rolle zeigt.

Insgesamt ist unsere Beziehung mehr DS- als SM-orientiert, natürlich bekomme ich auch schon mal die Peitsche oder den Rohrstock zu spüren, wenn ich wieder mal ein bisschen zu aufsässig bin, aber hauptsächlich ist unser Zusammenleben auf einer klaren Rollenverteilung aufgebaut, was natürlich nicht heißt, dass wir nicht ganz normal kuscheln oder herumalbern oder Dinge unternehmen, wie andere Paare auch. Jedoch schwingt dieses Machtgefälle ständig mit und es bedarf nur eines bestimmten Zeichens von Christian, damit ich mich wieder meine Rolle einfinde.

Es ist also bei uns so, dass ich mich natürlich nicht die ganze Zeit auf den Knien rutschend hinter Christian herbewege und seine Füße küsse (schließlich haben wir auch noch ein Leben außerhalb unserer D/S Beziehung) aber es wäre ihm jederzeit und uneingeschränkt möglich, das und alles andere von mir zu verlangen.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen meines Tagebuchs, welches sich in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten immer weiter vervollständigen wird.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Schon wieder ist ein Jahr fast rum und man denkt darüber nach, was man alles geschafft hat und was man solange herausgeschoben hat, dass es immernoch liegt. Meiner Meinung nach ist das Jahr rasend schnell vorbei gegangen. Ich habe viele wundervolle Momente genießen dürfen. Habe vieles Neues kennenlernen dürfen und mich selbst ein Stück besser verstehen gelernt.

Meistens werde ich zu Silvester immer trübseelig und niedergeschlagen, aber wenn man mal bedenkt, was mein Herr und ich im letzten Jahr alles geschafft haben, dann gibt es gar keinen Anlass niedergeschlagen zu sein. Ich habe gelernt, an meine Grenzen zu gehen und darüber hinaus. Ich habe Dinge gesehen, die mich fasziniert haben. Und ich habe Menschen kennengelernt, die mir wieder bewusst vor die Augen geführt haben, warum ich froh sein kann, einen solchen tollen Menschen, wie meinen Herrn um mich zu haben.

Ich freue mich auf heute Abend, denn wir sind zu einer wundervollen Fetisch-Party eingeladen und ich bin schon ganz aufgeregt. Mein Herr ist unglaublich großzügig zu mir gewesen und hat mir einen riesigen Wunsch erfüllt. Ich habe ein maßgeschneidertes Latexkleid bekommen, was ich heute Abend zum ersten Mal tragen werde. Ich bin mal gespannt, wie es aussieht. Natürlich habe ich es schon einige Male zur Probe getragen. Aber es ist natürlich nochmal etwas anderes, ob man das in Talkum gepuderte Kleid an hat, oder dann das glänzende. Nachher kommt der entscheidene Augenblick :-)

Und euch wünsche ich einen guten Rutsch und feuchtfröhliche Feierlaune ;-)

Sonntag, 20. Dezember 2009

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich es absolut unbegreiflich finde, in welchen Stress sich Menschen freiwillig begeben kurz vor Weihnachten? Sie hetzten wild durch die Straßen, beklagen sich über das Geld, was immer weniger wird. Wissen nicht, was sie sich noch gegenseitig schenken können, weil sie eigentlich schon Alles haben.

Ich zieh mich aus dem Stress ganz einfach zurück. Wir beschenken uns nicht gegenseitig und gehen lieber in Ruhe einen Kaffee trinken, wenn alle anderen abgehtzt durch die Straßen laufen.

Ich werde jetzt über Weihnachten zu meinen Eltern fahren und werde darum erstmal Pause zwischen Weihnachten und Silvester machen.

Also seid schön brav, wenn ihr keine Rute wollt. Oder macht das Gegenteil-dann klappt es bestimmt mit der Bescherung ;-)

Bis dahin: Frohe Weihnachten

Sonntag, 13. Dezember 2009

Heute war ein sehr spannender Tag. Nach der kurzen Schicht im Café hat mein Herr mich aufgefordert, mich umzuziehen und im Auto auf ihn zu warten. Ich tat, was er mir befohlen hatte und wartete mit einem Herz,was bis zum Hals schlug und Fingerspitzen, die nervös über meine Hose tänzelten.

Er fuhr mit mir auf einen Hof, auf dem eine kleine Halle stand und verband mir die Augen.

Er führte mich durch einige Türen und mein Herz schien immer schneller zu schlagen.

Dann fing jemand an, das erste Seil um mich zu legen...

Zunächst nur meine Hände: straff aber bestimmend zusammengeknotet. Dann der Brustkorb. Die Seile verschafften mir eine angenheme Enge und Schwere beim Atmen, die mir bewies, dass ich hier nicht raus komme. Aber das wollte ich auch gar nicht. Ich liebe dieses Gefühl, wehrlos zu sein. Jeder einzelne Knoten ist mit einer Präzision gemacht, dass es der Perfektion gleicht. Immer mehr wurde mir die Möglichkeit der Bewegung genommen und ich genoss es. Von Zeit zu Zeit wanderten Hände sanft über meine Schultern, die mir ein Gefühl von Sicherheit versprachen.

Ich verlor das Gefühl von Zeit und Raum, aber ich wusste, als die Seile sich langsam wieder lösten und ich meine Lunge mit so viel Luft füllte, wie sie aufnehmen konnte, dass nichts diese wunderbare Ruhe und Stille in mir zerstören könnte.

Für den Rest des Abends musste mein Herr mein Grinsen auf den Lippen einfach hinnehmen :-)

 

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