Samstag, 28. März 2009

Lektion zum Samstag: wer am Vorabend früh ins Bett geht, wacht am nächsten Morgen sehr früh auf. Aber was soll´ s, so haben wir wenigstens noch was von dem Tag. Wenn Christian noch schläft, nehme ich mir meistens ein Buch und lese. Nachdem er aufgewacht ist, ist meine erste Amtshandlung wie jeden Tag, den Kaffee anzustellen.
Ich liebe diese morgendlichen Automatismen, die ich wahrscheinlich wirklich schon mit geschlossenen Augen durchführen könnte.
Christian hatte sich ein Berg an Arbeit mit nach Hause genommen, den er über das Wochenende schaffen wollte. Ich nutzte die Gelegenheit, um meine Unterlagen für die Uni fertig zustellen.
Und dann am Abend war es wieder soweit: Christian holte mein Strafbuch raus, in dem ich einzutragen hatte, was ich für Fehler gemacht hatte und auch die entsprechenden Strafen, die mein Herr dafür vorgesehen hatte. Ich kann nur eins sagen: diesmal hatte sich so viel angesammelt, dass mir die Beine mehr davon weh taten, dass ich solange über den Tisch lag, als die Schmerzen auf meinem Rücken und Hintern. Christian nahm heute die bunte Mischung: Peitsche, Paddle, flache Hand und Gürtel. Irgendwann konnte ich auch nicht mehr sagen, was mehr weh tat.
Aber danach kam das, wonach ich mich immer am meisten sehne: das Aufgefangenwerden. Mein Herr trug mich ins Schlafzimmer und legte mich auf das Bett, zündete ein paar Kerzen an und nahm mich in den Arm. Ich war mehr geschafft von der Abstrafe, als ich erwatet hatte, aber jetzt breitete sich in mir eine unsagbar angenehme Schwere und Ruhe aus.
Wenn meine Strafen beglichen sind, streicht mein Herr sie aus dem Buch, damit ich mir wieder die nächsten erlauben kann :o)... nein, das stimmt natürlich nicht. Aber mein Herr ist nicht nachtragend. Wenn die Luft bereinigt ist, dann ist sie auch bereinigt.

Montag, 23. März 2009

Oh man, zurzeit stecke ich wieder bis über beide Ohren in den Vorbereitungen für die Uni. Immer diese Seminare zwischendurch.
Da bin ich froh, dass Christian und ich uns die Zeit nehmen, um ab und an mal aus dem Alltag zu fliehen und spazieren zu gehen. Die Luft ist angenehm kühl und für einen kurzen Augenblick können wir den Stress hinter uns lassen.
Aber auch draußen gelten für mich als Sklavin klare Regeln. Zum Beispiel darf ich nie ohne Keuschheitsgürtel aus dem Haus gehen- selbst wenn mein Herr und Eigentümer dabei ist. Für ihn ist es eine besondere Art der Kontrolle, und für mich eine besondere Art der Überwachung und Abhängigkeit. Christian legt ihn mir immer wieder mit äußerstem Genuss an und berührt ihn auch auf der Straße immer wieder mal durch die Jeans hindurch.
Es ist schön, durch die Stadt zu gehen und die ganzen anderen Menschen zu beobachten, die nicht annähernd sehen und wissen, was Christian und ich für eine besondere Art der Beziehung führen.
Kurz bevor wir heimgegangen sind, haben wir uns noch ein Eis gegönnt. Eigentlich ist der Wind noch frisch, aber wir haben uns trotzdem draußen hingesetzt. Mit den Decken, die auf den Bänken lagen, war es mehr als angenehm. Mittlerweile ist es schon lange in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich auch in der Öffentlichkeit das Nicken meines Herrn abwarte, bevor ich anfange, zu essen.
Der Abend war noch wunderschön. Wir haben ihn in trauter Zweisamkeit vor dem Fernseher ausklingen lassen. Das heißt, mein Herr sitzt in seinem Sessel und ich knie vor ihm auf dem Boden und habe meinen Kopf auf seinen Oberschenkel.

 

Donnerstag, 19. März 2009

So, heute habe ich dann die Quittung bekommen: Fenster putzen. Ach, ich liebe meinen Herrn. Christian gibt mir für solche Aufgaben immer eine feste Zeit vor, die ich nicht überschreiten darf. Wenn ich mit den Aufgaben fertig bin, zeichne ich sie an einem Plan im Flur ab.

Mein Herr kontrolliert dann, ob ich sie ordnungsgemäß und zu seiner Zufriedenheit erfüllt habe. Ist dem nicht so, kann es schon mal sein, dass ich einige Zeit im Schrank verbringen muss. Vielleicht baut mein Herr ja irgendwann eine Lampe oder ein Fernseher in den Schrank- so viel Zeit wie ich schon in dem verbracht habe...:-)

Morgen noch eine Vorlesung und dann ist endlich Wochenende. Zeit für Christian und mich zum Spielen. Ich freue mich total darauf. Gerade am Wochenende besinne ich mich immer wieder darauf, worauf es im Leben eigentlich ankommt: die Harmonie in den eigenen vier Wänden und die ist durch kein Geld in der Welt zu bezahlen.

Mittwoch, 18. März 2009

Mein Herr war heute den ganzen Tag unterwegs und hat mich von seiner Arbeit aus gut mit Aufgaben versorgt. Nach der Vorlesung hatte ich noch eine kurze Schicht im Café gemacht und bin dann sofort heim, wo dann auch schon fast zeitgleich das Telefon klingelte. Mein Herr kontrolliert so, ob ich auch wirklich zuhaue bin und unterwegs nicht getrödelt habe. Manchmal reden wir bei solchen Kontrollanrufen miteinander und manchmallegt er auch einfach auf, nachdem ich mich am Telefon gemeldet habe- nur um zu sehen, dass ich wirklich heim bin.

Damit mir nicht langweilig wurde, deckte er mich gut mit Anweisungen zu. Irgendwie fand er heute die schrecklichsten Reinigungsaufgaben, die er finden konnte: Mikrowelle säubern, kompletten Kleiderschrank sortieren und unter dem Bett aufräumen. Hätte nur noch Fensterputzen gefehlt :-)

Aber irgendwie komme ich die letzten Tage nicht wirklich in Gang. Ich brauch dringend Urlaub. Bin einfach nur ausgelaugt und könnte die ganze Zeit schlafen. Aber auch das wird wieder anders. Wird Zeit, dass Frühling wird.

Um zehn muss ich im Bett sein- mein Tag fängt morgen ziemlich früh an. Und ich werde mich definitiv daran halten, denn wenn mein Herr und Eigentümer es für nötig hält, kann es auch mal sein, dass er mich mitten in der Nacht ans Andreaskreuz bindet und eine entsprechende Abstrafung folgt.

Mal sehen, vielleicht bin ich ja heute abend noch wach, wenn Christian sich ins Bett legt, aber ich glaube eher nicht.

Samstag, 14. März 2009

Heute waren Christian und ich zusammen bei meinen Eltern. Am Anfang habe ich mir echt Sorgen gemacht, wie meine Eltern darauf reagieren könnten. Immerhin trennen meinen Herrn und mich auch einige Jahre. Aber nachdem das erste Treffen mehr als angenehm war, ist auch von mir eine riesige Last abgefallen. Klar, ich bin erwachsen und meine Eltern haben keinen Einfluss auf solche schwerwiegenden Entscheidungen, wie zum Beispiel Beziehungen, aber dennoch bin ich froh, dass sie sich gut verstehen.

Als wir wieder bei uns waren, habe ich mir erstmal eine kräftige Ohrfeige eingefangen. Normalerweise ist es meine Aufgabe, dass ich meinen Herrn die Schuhe ausziehe bzw. sie wenigstens öffne. Tja, nur heute habe ich nicht daran gedacht. Wahrscheinlich weil ich gerade mitten im erzählen war. Mein Herr sieht solche Momente dann ja immer kommen und warte förmlich darauf, dass ich meine Pflichten im Eifer des Gefechts vergaß. Manchmal wartet er darauf vergeblich. Nur heute nicht.

Am Abend haben Christian und ich noch ein wenig miteinander gespielt, oder besser gesagt, hat mein Herr mit mir gespielt. Ich habe einfach genossen. Irgendwie werden die Streicheleinheiten der mehrschwänzigen Peitsche immer mehr zu einem Genuss auf den ich nicht mehr verzichten kann und möchte. Ich glaube, ich werde ihr irgendwann einen Namen geben. :-)

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