Montag, 2. März 2009

Heute haben mein Herr und ich mehr als ausführlich miteinander gespielt. Ich liebe es, wenn er mich die „schönen Schläge" spüren lässt. Nach einigem Herumprobieren sind wir beide sehr schnell darauf gekommen, dass ich die mehrschwänzige Peitsche in richtiger Dosierung mehr als genieße- um nicht zu sagen: darunter kaputt gehe. Gerade auf den Rücken liebe ich es, wenn der kurze heftige Schmerz mich fast verrückt werden lässt. Schon komisch- hätte mir Jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich auf so was stehe, dem hätte ich glatt einen Vogel gezeigt. Aber heute bitte ich meinen Herrn schon regelrecht darum. Er weiß mittlerweile genau, wie stark oder leicht die Schläge bei mir sein müssen, damit ich fast zergehe. Ich würde sagen, die Mischung macht es. Ein gutes Maß von allem, sowohl hart, als auch weich.

Solche kleinen Sessions sind dann als Belohnung gedacht und als genau so was sehe ich sie auch. Und trotz unserer doch schon langen Beziehung entdecken wir immer wieder neue Sachen, die uns mal mehr und mal weniger gefallen. Oder Sachen, die man schon lange nicht mehr gemacht hat und die eigentlich mehr als erregend sind. Das Paddle hingegen ist gar nicht mein Fall. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich es eher mit Strafe, als mit Genuss in Verbindung bringe.

Am Abend haben wir uns noch einen Film angesehen und sind dann Arm in Arm eingeschlafen- mit einem Rücken wie nach einem Sonnenbrand :-)

Freitag, 27. Februar 2009

Nach zwei anstrengenden Lerntagen, ging heute überhaupt nichts mehr in meinem Kopf rein und das habe ich auch zu spüren bekommen. Christian gibt mir für das Lernen immer einen zeitlichen Rahmen vor, in dem ich eine bestimmt Anzahl von Seiten zu schaffen habe. Danach fragt er mich ab. Ist er zufrieden bekomme ich eine Belohnung- Kuscheln, oder dass ich kommen darf. Ist er unzufrieden, bekomme ich den Rohrstock. Auf den Hintern, auf die Brüste, auf die Fußsohlen und auf die Handsohlen. Heute hat ihm meine Art und Weise des Lernens, insbesondere das Ergebnis gar nicht gefallen. Und das habe ich spüren müssen. Wenn ich mehrfach nicht auf einen bestimmten Fakt komme, muss ich auf allen Vieren ins Schlafzimmer und ihm dann erklären, wofür ich hier arbeite, dass ich es für unsere Zukunft mache. Währenddessen seine flache Hand immer wieder auf die gleiche Stelle auf meinem Hintern zieht. Heute musste ich mehrfach auf allen Vieren ins Schlafzimmer. Und nachdem ich mich mühsam mehr schlecht als recht durch den Lernstoff gequält hatte, gab er mir weitere 20 min in denen ich den Stoff fehlerfrei und ohne Stocken drauf haben musste. Direkt vor meine Augen legte er den Rohrstock. Gott sei dank hat es beim zweiten Mal besser geklappt, sodass ich dem Rohrstock entgehen konnte. Aber mein Hintern ist trotzdem feuerrot. Na ja, selbst Schuld.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Heute war der Stress von gestern vergessen. Christian ist nicht nachtragend. Er hat die Auffassung, dass mit einer Abstrafung die Sache auch gegessen ist. Am Morgen haben wir erstmal ausgiebig gekuschelt. Dann habe ich ihn Frühstück gemacht und die Wohnung aufgeräumt. Ich wollte heute unbedingt keine weiteren Fehler machen.

Wir sind zusammen einkaufen gegangen und ich habe mich mehr als vorbildlich geführt. Schließlich soll mein Herr ja auch erkennen, dass ich mich anstrenge und er auf mich stolz sein kann. In der Stadt passiert es häufiger mal, dass ich eine Ohrfeige bekomme, weil ich einen Mann zu intensiv angeschaut habe oder mein Herr dies meint. Heute habe ich mich bewusst darauf konzentriert, dass Christian keinen Anhaltspunkt findet. Nach dem Einkauf habe ich schnell die Tüten ausgeräumt, meine Hausarbeiten erledigt und mich über Aufgaben von der Uni gemacht. Mein Herr sieht so was gern. Er unterstützt und fördert mich in allen Dingen, aber besonders, wenn es um die berufliche Zukunft geht. Schließlich arbeite ich für unsere Zukunft. Je besser mein Abschluss ist, desto besser stehen die Chancen, einen guten Job zu bekommen und desto besser stehen die Chancen, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Und schließlich erarbeite ich das Geld ja für meinen Herrn, also habe ich mich auch entsprechend anzustrengen und ihn nicht zu enttäuschen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Der Morgen heute war mehr als stressig. Ich hatte wieder einmal fast verschlafen, da ich im Handy statt die Schlummerfunktion zu aktivieren, den Wecker gleich ganz ausgestellt hatte. Gott sei Dank bin ich noch früh genug wach geworden, habe meinem Herrn schnell einen Kaffee gemacht, mich angezogen und bin sofort zu Uni gerannt. Ich habe Christian noch schlafen lassen und entschied mich, ihm eine sms zu schicken, wenn ich in der Uni bin. Um ehrlich zu sein, hoffte ich, dass die Bestrafung dann ein wenig abflachte, wenn ich erst heute Abend nach der Schicht im Café wieder heim war. Aber der Tag sollte anders aussehen.

Die Nachricht habe ich ihm geschickt und er hat auch ziemlich neutral darauf geantwortet, aber irgendwie hatte ich ein ganz ungutes Gefühl im Magen. Nach der Uni sah ich schon am Eingang sein Auto stehen. Er ließ mich einsteigen und wir fuhren los. Er meinte, dass er mich heute im Café krank gemeldet habe und ich heute keinen Ausgang mehr hätte. Den Rest der Fahrt schwiegen wir. Ich traute mich noch nicht mal, ihm in die Augen zu schauen, aber ich konnte förmlich spüren, wie unzufrieden er mit mir war.

Zuhause sperrte er mich in den Schrank und ließ mich dort für eine gefühlte Ewigkeit. Als er mich wieder rausholte, fesselte er mich über den Strafbock und fragte mich, was ich heute falsch gemacht hätte. Unter zwiebelnden Schlägen mit dem Paddle versuchte ich, mich glaubwürdig zu entschuldigen, doch meinem Herrn war es nicht genug. Zwischendurch wechselte er vom Paddle zur flachen Hand und machte mir den Schmerz fast unerträglich, indem er immer wieder auf ein und dieselbe Stelle schlug. Aber immerhin war die Strafe verdient. Allerdings macht es dieser Umstand nicht erträglicher, die Strafe auszuhalten. Erst nachdem er glaubte, dass ich es wirklich begriffen hatte, hörte er auf und sperrte mich wieder in den Schrank. Zu essen gab es heute für mich nichts mehr. Und auch die Nacht musste ich dort drin verbringen. Ich hasse es, nicht neben meinem Herrn einschlafen zu dürfen. Aber so ist es nun mal mit Strafen- sie tun weh.

Sonntag, 22. Februar 2009

Der Sonntag war mehr als schön. Nach einem Frühstück in einem kleinen Café sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert. Wenn wir auswärts essen, gelten trotzdem die gleichen Regeln, wie daheim. Nur das vieles, was in unseren Wänden ausgesprochen wird, draußen meist durch Blicke abläuft. Ich brauch Christian nur tief in die Augen zu schauen und dann warte ich auf sein Nicken. Kommt dieses nicht, warte ich. Und kommt sein Nicken, warte ich darauf, dass er anfängt, damit ich auch beginnen kann, zu essen.

Danach sind wir durch die Stadt gelaufen.. Es macht unheimlich Spaß, mit meinem Herrn darüber zu spekulieren, was für Geschichten hinter den einzelnen Menschen stehen, die an uns vorbei gehen.

Solche Tage zeigen mir immer mehr, dass es nicht nur die körperliche Seite ist, die uns zusammen geschweißt hat. Ich liebe den Menschen, seine Ansichten, seinen Charme und eigentlich alles an ihm.

Nachdem wir wieder zuhause waren, machte ich mich an meine Hausarbeiten und dachte, dass wir nun den Nachmittag in gemütlicher Zweisamkeit ausklingen lassen. Aber Christian hatte noch ganz andere Sachen mit mir vor. Ich hatte meine noch bevorstehende Abstrafung schon fast wieder vergessen, aber mein Herr nicht. Er vergisst so was eh nie. Aber eine meiner ersten Lektionen war, dass Strafen nicht im zeitlichen Zusammenhang stehen müssen. Ich hatte vor einigen Tagen vergessen, mich zwischendurch per sms zu melden. Solche Bestrafungen fallen meist sehr hart für mich aus. Christian ist schon ziemlich eifersüchtig, wenn es darum geht, dass ich alleine draußen bin. Irgendwie ist es für mich ja auch schon wieder ein Kompliment, aber die Konsequenzen können verdammt wehtun.

Mein Herr fuhr einiges auf, als ich am Andreaskreuz gefesselt war. Zunächst begann er mit dem Paddle zur „Eingewöhnung", dann einige Hiebe mit der Bullwhip und dann mein Hassinstrument: der Rohrstock. Um mir eine kleine Erholungsphase zu gönnen, verpasste er mir einige angenehme und aufregende „liebe" Schläge mit der mehrschwänzigen Peitsche. Offenbar merkte mein Herr, wie schnell ich daran Gefallen fand und trieb mich damit fast in den (angenehm erregenden) Wahnsinn. Ich zerging fast vor Lust. Das sah auch mein Herr und entschied sich, an dieser Stelle die eigentliche Abstrafe zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Nach Solchen Situationen von Christian aufgefangen werden ist einfach das Wunderbarste, was es gibt. In solchen Momenten zittere ich am ganzen Körper und bekomme überall Gänsehaut. Aber ich weiß, ich bin angekommen und dass das das Leben ist, von dem ich immer geträumt habe.

1..5 · 6..10 · 11 · 12 · 13 · 14 · 15 · 16..20 · 21..21