Donnerstag, 19. Februar 2009

Die Woche war bis jetzt mehr als anstrengend. Christian hatte ziemlich viel auf Arbeit zu tun und ich war bis zur Hals mit Aufgaben aus der Uni voll gepackt. An solchen Tagen komme ich immer mächtig ins schwitzen, dass ja nichts von meinen Sklavenaufgaben auf der Strecke bleibt. Bezahlt wird so was ja mit Ohrfeigen und auf die bin ich gerade nur in Maßen scharf. Wenn man den Kopf nicht richtig frei hat.

Aber heute mussten wir beide mal raus. Uns ist echt die Decke auf den Kopf gefallen.

Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind drauf los gefahren. Einfach weg aus dem Alltagsstress. Wir sind zu einem See gefahren und es war einfach nur himmlisch. Der Mond schien so hell und kräftig wie schon lange nicht mehr. Obwohl- wahrscheinlich hat der Mond schon die letzten Tage so schön geschienen, aber im Stress ist es schade, dass man häufig den Blick fürs Wesentliche verliert. Aber heute Abend mit meinem Herrn dort lang zu gehen, war einfach nur vollkommen. Der See war noch zum Teil gefroren und die Enten haben krampfhaft versucht, den Halt nicht zu verlieren.

Ich liebe es, mit meinem Herrn Arm in Arm zu laufen. Ich liebe es, scheinbar ohne ein Ende über belanglose Sachen zu reden oder Sachen, die uns gerade belasten und durch den Kopf schwirren. Wir reden eh viel. Vor allem über die Ansichten vom Leben oder das Gefühl, angekommen zu sein. Ich bin angekommen. In den Armen meines Herrn. Zu den Füßen meines Herrn. Nicht viele Menschen haben die Chance, ihr passendes Gegenstück zu finden. Aber wir haben sie und ich bin verdammt dankbar dafür. Und ich wäre schön dumm, wenn ich das Alles aufs Spiel setzen würde. Außerdem ist ein stilles Vergnügen, meinen Herrn in solchen Momenten zu beobachten. Christian hat verdammt viel um die Ohren und ich sehe es ihm an, wie sehr er es genießt, auch mal zur Ruhe zu kommen und abzuschalten.

Ich glaube, heute Abend werde ich meinen Herrn massieren und ich denke, da werden sich noch andere Möglichkeiten ergeben, wie er sich mit meiner Hilfe entspannen kann :-)

Sonntag, 15. Februar 2009

Das Wochenende gehört zu dem schönsten Teil der Woche. Endlich Zeit zum Spielen und Experimentieren. Ich liebe das ausgedehnte Frühstück zu den Füßen meines Herrn, obwohl es tatsächlich ziemlich kompliziert sein kann, einige Speisen möglichst kleckerfrei von dem Boden in den Mund zu bekommen.

Nachdem ich meine täglichen Pflichten im Haushalt erfüllt hatte, hatten wir nun Zeit für uns.

Und ich genoss es ungemein, als mein Herr mir nach dem Duschen das Harness wieder anlegte. Dann fixierte er mich bewegungsunfähig mit einem Tape und verband mir die Augen. Ich hörte zwar seine Schritte um mich herum, allerdings wusste ich nicht, was er mit mir anstellen würde. Erstmal ließ er mich wie schon so häufig warten. Wenn er das tut, breitet sich in mir so eine innere Unruhe aus...eine angenehme Spannung auf das, was denn hoffentlich bald folgt. Und dann kam, was mich fast zergehen ließ. Er hielt mir den Mund zu und nahm mir den Atem. Sofort schlug mein Herz mindestens doppelt so schnell. Mein Herr hat schon längst ein Gefühl dafür bekommen, wie weit er da mit mir gehen kann, aber für mich ist es immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes "atemberaubend".

Und dann merkte ich diesen intensiv heißen Schmerz auf meiner Haut. Langsam ließ er eine Kerze auf mich hinab tropfen. Ich hasse diesen Schmerz und schon im nächsten Moment liebe ich ihn. Christian liebt es, mich leiden zu lassen. Und ich liebe es, das auszuhalten. Und die mehrschwänzige Peitsche kann auch mehr als angenehm sein, wenn man weiß, sie richtig anzuwenden. Und mein Herr weiß es. Wenn ich nach einem solchen Abenteuer in den Armen meines Herrn liegen darf, ist das einfach nur vollkommen. Ich liebe es, wenn mein Kopf auf seiner Brust liegt und ich seinem Herzschlag zuhöre.

Wenn mich Jemand fragt, was das da zwischen uns ist- ich kann es nicht beschreiben. Es kann nicht nur Liebe sein, denn dafür ist dieses Gefühl einfach zu stark. Aber ich werde mich anstrengen, das Wort zu finden, was noch stärker als Liebe ist. Vielleicht fällt es mir ja ein. So, jetzt muss ich noch was für die Uni machen und das Abendbrot für meinen Herrn vorbereiten.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Man, die Uni nervt schon wieder tierisch, aber was muss, das muss. Jetzt kommen unsere ganzen Dozenten mit ihren Klausuren und das bedeutet für mich lernen, lernen und nochmals lernen. Und wer denkt, dass der Leistungsdruck mit dem Auszug von meinen Elternaufgehört hat, der irrt sich. Mit dem Einzug bei Christian habe ich ihn wieder doppelt und dreifach vor meiner Nase. Lernen kann ja so schmerzhaft sein.

Christian und ich haben so unseren Weg gefunden, mit Lernstoff umzugehen. In der Umsetzung sieht es dann so aus, dass ich ins Schlafzimmer in meine Ecke gehe und lernen. Mein Herr schließt die Tür ab und sorgt auch dafür, dass ich keinerlei Ablenkung durch den Fernseher, das Handy oder Sonstiges habe. Dann schaut er über meinen Lernstoff und gibt mir eine Zeit vor, in der ich diesen auswendig zu lernen habe und dann lerne ich- oder versuche es zumindest. Nicht immer klappt das so, wie ich das möchte- aber mein Herr hat schon entsprechende Druckmittel, um mir die Arbeit zu „erleichtern". Neben meinen Aufzeichnungen liegt dann immer ein Paddle und der Rohrstock. Nicht gerade sehr aufbauend, wenn man sich noch an die letzte Begegnung zwischen Rohrstock und Fußsohlen erinnern kann.

Da er mir auch keine Uhr mit rein gibt, schlägt mein Herz immer schneller, sobald ich Schritte vor der Tür höre und eigentlich noch nicht fertig bin. Die Regeln sind ganz einfach- habe ich etwas vergessen, sollte es mir schnellstens unter Ohrfeigen wieder einfallen. Komm ich nicht drauf, oder habe ich es noch nicht geschafft, dann wird es mehr als schmerzhaft.

Mein Herr fesselt mich bewegungslos ans Bett und fixiert noch sorgfältiger meine Füße so, dass die Fußsohlen frei liegen. Auch nach der langen Zeit, die ich schon an Christians Seite verbringen durfte, schaffe ich es bei Rohrstockhieben maximal bei drei Schlägen, die Fassung zu wahren. Und wenn ich dem entgehen möchte, habe ich einfach nur sorgfältig zu lernen und gute Ergebnisse zu liefern. Ist doch eigentlich ganz einfach. Eigentlich.

Also werde ich auch jetzt schon wieder in jeder freien Minute versuchen, zu lernen. Mit blauen Fußsohlen läuft es sich unheimlich schwer :-)

So, Christian kommt bald heim und ich muss noch aufräumen und essen machen. Und wenn noch Zeit ist, kann ich ja schon mal die Unterlagen für die Uni zusammen suchen. Ich muss ihm ja nicht mehr Gründe zur Bestrafung als notwendig liefern.

Sonntag, 8. Februar 2009

So, endlich wieder ein bisschen Zeit um ein paar Zeilen hier zu lassen.

Das Wochenende war einfach nur traumhaft. Mein Herr hat mir einen riesigen Wunsch erfüllt und mir ein Harness geschenkt und ohne eingebildet wirken zu wollen- es sieht unheimlich gut aus :-)

Dabei hat der Tag angefangen wie fast jeder gewöhnliche Sonntag bei uns. Nachdem mich Christian in der Nacht mehrfach an den äußersten Rand des Bettes gedrängt hatte stand ich schon mal früher auf und machte erstmal Kaffee. Die erste Amtshandlung an jedem Morgen. Ich brachte ihm die erste Tasse ans Bett und weckte ihn mit Kaffeegeruch und Streicheleinheiten.

Dann machte ich das Frühstück und mein Herr ging Brötchen holen. Wenn er aus dem Haus geht, darf ich nur mit seiner ausdrücklichen Genehmigung mit. Und auch da frage ich ihn nicht, ob ich mitkommen darf, denn wenn er es für angebracht hält, nimmt er mich schon von ganz alleine mit. Ansonsten schließt er immer hinter sich ab und mir ist es auch nicht gestattet, ans Telefon oder an die Tür zu gehen. Nach einem ausgedehnten Frühstück und einem entspannten Gespräch merkte ich, dass Christian immer ruhiger wurde und seine Augen konzentrierter schauten. Ich kannte diese Situation. Und sofort fing es an und kribbelte es wieder so angenehm in meiner Magengegend.

Ohne was zu sagen, nahm er mich an meinem Halsband und befestigte eine Kette daran, die er mit einem Schloss versah. Das andere Ende befestigte er am Andreaskreuz. Viel Bewegungsfreiheit ließ er mir nicht- gerade mal soviel, dass ich mich hinknien konnte. Das ließ er mich auch die nächsten Minuten tun. Auch wenn sich ein paar Minuten in dieser Position auch ganz schnell wie Stunden anfühlen können.

Dann legte er mich im wahrsten Sinne des Wortes übers Knie und ließ mich seine flache Hand mehrfach spüren. An sich wäre das ja alles nicht so schlimm, wenn Christian nicht bewusst und gewollt immer wieder auf die gleiche Stelle zielen würde, bis er meint, dass es genug sei, oder meine Grenzen erreicht sind.

Danach verband er mir die Augen und zog mir das Harness an. Es roch unheimlich gut nach frischem Leder. Ich mag das total. Je enger er die Riemen zog, desto mehr breitete sich die Gänsehaut über meinem Körper aus. Dann ließ er mich vor den Spiegel treten und mich anschauen. Ja, es sah wirklich unheimlich gut aus.

Anschließend ließ mein Herr mich die Overknees anziehen und befestigte die Kette in der Küche und da das Bügeleisen schon rausgestellt hatte, konnte ich mir schon denken, was angesagt war- Hemden bügeln. Keine schöne Beschäftigung zum Sonntag, aber was sein muss, muss halt sein. Aber ich sah Christian an, dass er schon ein wenig darauf wartete, dass ein Hemd seiner Kontrolle nicht standhielt. Auch zu meiner eigenen Überraschung war dem Gott sei Dank einmal nicht so... :-)

Denn restlichen Tag verbrachten wir in gemütlicher Zweisamkeit. Ich habe noch für uns gekocht und wir haben eine DVD geschaut. Aber irgendwie bin ich nicht alt geworden. Ich bin ganz schnell mit dem Kopf auf Christians Oberschenkel eingeschlafen. Das nächste woran ich mich erinnern konnte, war der Abspann und mein sehr wackliger Gang zum Bett. Mal sehen, was die neue Woche so bringt.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Kennt ihr diese Tage, wenn man zwar ausreichend geschlafen hat, aber trotzdem total geplättet ist...? Heute war ein solcher Tag. Und dann suche ich mir die Momente, die mir Kraft geben.

Das Schönste ist, das Frühstück oder Abendbrot zu den Füßen meines Herrn zu verbringen. Aber heute habe ich mir mein Frühstücksbrötchen am Morgen zu gierig in den Mund geschoben. Denn mein Herr hatte mir zwar die Erlaubnis erteilt, anzufangen, hatte jedoch selbst noch nicht angefangen zu essen. Ich hasse es, wenn er mich auf diese Art und Weise testet. Okay, eigentlich liebe ich ihn auch dafür...

Das Ergebnis meiner Ungeduld war ein sehr sparsam ausgefallenes Frühstück, denn ich musste nach dem ersten Bissen schon wieder aufhören zu essen und ins Schlafzimmer in meine Ecke gehen. Christian rief mich erst wieder, damit ich den Tisch abräumen konnte. Leider war ich noch so hungrig, dass ich der Versuchung nicht widerstehen konnte und mir eine Scheibe Salami schnell in den Mund schob. Ausgerechnet in diesem Moment kam mein Herr und sah mich kauen. Ich schluckte schnell unter und er sagte nichts. Irgendwie verunsichert mich das schon wieder fast mehr, als wenn er mir mein Fehlverhalten vorhält, oder sagen wir besser „erklärt". Obwohl „erklären" sehr schmerzhaft sein kann. Wie diesen Morgen. Unter seinen wachsamen Augen musste ich den Tisch schnell weiter abräumen und die Decke runter nehmen. Dann band er meine Hände zusammen und legte mich im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch. Die Hände und Füße fixierte er zusätzlich, damit ich keine Chance hatte, mich zu entwinden. Um seine geheiligte morgendliche Stille nicht zu durchbrechen, setzte er mir einen Ballknebel ein. So über den Tisch gebeugt, ließ er mich erstmal eine ganze Weile stehen, bis ich das Gefühl hatte, mich nicht mehr auf den Beinen halten zu können.

Irgendwie war dieses Gefühl noch angenehm im Gegensatz zu dem Gefühl, als Christian meinen Hintern mit dem Rohrstock zeichnete.

Als er damit fertig war und mich losgebunden hatte, verband er meine Handfesseln miteinander und ließ mich die Wohnung aufräumen. Unter erschwerten Bedingungen, wie er es gerne beschreibt.

Zusätzlich zu dem habe ich noch den Auftrag bis morgen Mittag zwei A4 Seiten zu schreiben, wo der Platz einer Sklavin ist und unter welchen Bedingungen es für eine Sklavin gestattet ist, Essen zu sich zu nehmen.

Ja, ich denke, das war eine lehrreiche Aktion und ich werde mich in Zukunft wieder besser konzentrieren, damit das so schnell nicht noch mal passiert. Ich muss meinem Hintern ja wenigstens wieder die Chance zur Erholung geben ;-)

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