Donnerstag, 22. Januar 2009

Ich weiß gar nicht mehr, was ich Alles falsch gemacht habe, aber ich weiß, dass mir danach mein Hintern wieder verdammt weh tat. Christian ist da sehr gewissenhaft, wenn es um die Bestrafung nach Fehlverhalten geht.

Angefangen hat es einfach damit, dass ich ihm am Telefon nicht den nötigen Respekt entgegen gebracht habe. Und da war er richtig sauer. Ich kann ihn ja auch verstehen und von daher war die Bestrafung mehr als gerecht. Ich bin einfach zu fordernd geworden und hab scheinbar vergessen, wie dankbar und demütig eine Sklavin sein sollte. Dabei sind die Hauptpfeiler meiner Ausbildung unter anderem ja Respekt und Unterwerfung, aber irgendwie habe ich mich nicht daran gehalten.

Zur Strafe hat er mich im wahrsten Sinne des Wortes über das Knie gelegt. So eine flache Hand kann verdammt weh tun, wenn sie immer wieder auf die gleiche Stelle zielt. Aber Jammern ist nicht gestattet. Während der Bestrafung kennt Christian auch kein Mitleid. Und so muss das ja auch sein. Anders funktioniert das Alles ja gar nicht. Der Unterschied zu den meisten Doms ist, dass nach der Bestrafung seine Hände und Arme da sind, um mich aufzufangen. Ich lieb ihn auch deswegen, auch wenn die Bestrafung noch ganz frisch ist.

Wenn ich so genau darüber nachdenke, war ich eigentlich noch nie sauer auf ihn, auch nach der stärksten Bestrafung nicht. Irgendwie sind seinen Strafen nie willkürlich, selbst wenn er die Macht dazu ja hat. Ich liebe seine Konsequenz und Gradlinigkeit. Fehlverhalten ist nicht akzeptabel und die entsprechenden Konsequenzen habe ich halt zu tragen. Aber nach der Abstrafe ist es immer wie ein Neuanfang. Er ist nicht nachtragend. Auch das zeichnet ihn als Menschen aus.

Montag, 19. Januar 2009

Oh man, das Wochenende war wieder unvergesslich für meinen Hintern :-)

Ich habe eine klare Anweisung meines Herrn nicht befolgt und musste dafür die entsprechende Strafe tragen. Das Schlimme bei Christian ist ja immer, dass man nicht weiß, wann die Strafe denn nun kommt. Erst wiegt er mich in Sicherheit und dann mit einmal. Ich habe das Gefühl, das macht er immer dann, wenn ich gerade in einer ausgelassenen Stimmung bin, oder gar nicht mehr daran denke. Aber dann werde ich sofort davon überzeugt, dass es besser ist, mir die ganze Zeit Gedanken darüber zu machen.

Er hat mich an das Andreaskreuz gefesselt und zusätzlich Seile angebracht, damit ich keine Chance hatte, meinen Körper auch nur wenige Zentimeter zu entwinden.

Tja, und dann musste mein Hintern das aushalten, was mein Herr gerade für angemessen hielt: Paddle, Peitsche, die flache Hand und den Rohrstock. Dabei ist letzteres das Schmerzvollste und tatsächlich bei mir nur zur Strafe geeignet. Also, wenn es darum geht, was mich anmacht, dann erhält der Rohrstock eine minus sieben.

Aber das Wochenende war auch voller Ruhe und Harmonie. Und ich habe wieder einmal gespürt, wie sehr ich zergehen könnte, wenn ich meinen Kopf auf den Oberschenkel meines Herrn legen darf. Aber auch in solchen Momenten bleibt die Zeit nicht stehen. Leider.

In letzter Zeit lässt mich Christian auch immer häufiger in hochhackigen Schuhen laufen. Ich glaube, der plant was :-)

Freitag, 16. Januar 2009

Das Wochenende naht und Christian hat es geschafft, alle Termine so zu legen, dass wir mal das ganze Wochenende wieder nur für uns haben. Mal schauen, was wir da so schönes anstellen.

Heute hat er mir noch mal einen Großputz aufgetragen. Da werde ich wohl dann mal demnächst anfangen, denn heute Nachmittag darf ich noch mal zu meinen Eltern. Diesmal sogar allein. Nur ab und an muss ich ja mal wieder bei ihnen aufschlagen, sonst denken die noch, dass Christian einen schlechten Einfluss auf mich hat und mir den Umgang mit ihnen verbietet.

Ohne meinen Herrn ist die Wohnung so furchtbar groß. Und selbst wenn ich viel zu tun habe, fehlt mir was und ich vermisse ihn schrecklich. Das schönste an unserer Beziehung ist, dass wenn wir die Tür hinter uns schließen, wir wissen, angekommen zu sein. Es gibt nichts über die Harmonie, die bei uns herrscht. Das kann man auch mit keinem Geld der Welt kaufen.

Irgendwie hoffe ich ja, mal wieder ein Kontrollanruf von meinem Herrn. Aber bis jetzt schweigt das Telefon.

Jetzt muss ich mich aber beeilen. Nicht erfüllte Aufgaben, die er mir aufgetragen hat, können furchtbar schmerzhaft werden. Christian hat aus dem Shop den Strafriemen gekauft. Und die Doppelzunge zieht verdammt, wenn man sie auf dem Hintern spürt :-)

Und da meine letzten blauen Flecken noch deutlich sichtbar sind, möchte ich doch gezielt vermeiden, dass schon wieder Neue hinzukommen.

Montag, 14. Januar 2009

Heute hat mich Christian wieder mit Arbeit nur so zugehäuft. Nach der Uni hatte ich ein wenig Leerlauf.

In der Zeit hatte mich mein Herr eine Stunde ins Bad gesperrt, um dieses gründlich zu putzen. Das tat ich auch, nur irgendwie hatte Christian heute einen schlechten Tag und fand noch Krümel in den Ecken, wo keine mehr waren. Ich hatte dann mehrere Ohrfeigen einkassiert, bevor ich zur Schicht ins Café gegangen bin. Im Café habe ich eigentlich die ganze Zeit daran gedacht, wie ich meinen Herrn heute etwas Gutes tun könnte. Aber eigentlich hätte ich mir diese Überlegungen auch sparen können. Wenn Christian diese speziellen Tage hat, bin ich sein Sandsack, an dem er es auslässt. Aber auch das liebe ich an ihn. Viel mehr weckt es meinem Ehrgeiz, doch irgendwas zu finden, was seine Laune ein wenig hebt.

Nach der Schicht habe ich ihm Essen gemacht, aufgeräumt und mich still auf meine Decke zurückgezogen. Auch solche Tage gibt es manchmal. Nun ja, ich will mal schauen, wie es morgen aussieht.

Samstag, 10. Januar 2009

Christian ist für einige Tage weg gewesen und da bin ich wohl ein wenig ungeduldig und fordernd geworden. Jedenfalls durfte ich die Quittung dafür heute Vormittag spüren. Viele sms, in denen ich unterschwellig zum Ausdruck gebracht habe, dass es schöner wäre, wenn er da wäre. Auch wenn ich wusste, dass es berufstechnisch gar nicht anders zu machen ist, wird man leider nach gewisser Zeit einfach ungerechtfertigt unfair und fordernd. Auch einige zurechtweisende Sätze haben mich nicht wirklich gebremst. Als er wieder da war, vergaß ich die letzten Tage und war einfach nur froh, ihn wieder spüren zu dürfen. Doch scheinbar hatte Christian meine Fehltritte nicht vergessen, denn einige Grundpfeiler meiner Ausbildung sind nun mal Demut, Geduld und Dankbarkeit. Aber je mehr Zeit vergeht, in der ich von meinem Herrn getrennt bin, desto schwerer fällt es mir manchmal. Und egal, wie viele Jahre ich bei Christian schon in der Ausbildung bin- manche Sachen scheinen sich einfach nie zu ändern.

Jedenfalls fing dieser Samstag wie jeder andere an. Ich stand zu meiner festgelegten Zeit auf, holte Brötchen vom Bäcker und deckte den Tisch. Kochte Christian Kaffee und weckte ihn dann. Ganz ohne Aufforderung setzte ich meinen Teller zu seinen Füßen und ließ mich neben ihn nieder. Ich legte den Kopf auf seinen Oberschenkel und wünschte mir die Zeit nur ein einziges Mal anhalten zu können. Mein Herr streichelte meinen Kopf und stellte mir das Essen auf den Boden. Nachdem ich die Erlaubnisse hatte, fing ich an zu essen. Wir unterhielten uns ausgiebig darüber, was letzte Woche so bei uns beiden passiert ist. Als wir fertig waren, ging Christian telefonieren und ich räumte den Tisch ab und machte die Küche sauber.

Dann kam Christian zurück und nahm mich sehr lange in die Arme. Dann forderte er mich auf, mich hinzuknien. Ich folgte seinem Befehl und hatte sofort wieder dieses angenehme Kribbeln in meinem Bauch. Er trat hinter mich, verband mir die Augen und fesselte mich mit den Armfesseln an die Heizung. Dann ließ er mich zurück. Ich hörte nur die Tür schlagen und wusste, dass ich nun alleine war. Irgendwann ging der Schlüssel am Schlüsselloch und die Tür wurde erneut aufgemacht. Nur hörte ich diesmal zwei Paar Füße um mich herum laufen. Irgendwer löste meine Fesseln und führte mich einige Schritte durch die Wohnung. Mittlerweile hatte ich die Orientierung gänzlich verloren und wusste nicht, wo ich mich inzwischen befand. Dann wurde mir eine Spreizstange zwischen die Beine gemacht und die Hände an einem Ring an der Wand befestigt. Keidung hatte ich schon lange nicht mehr an. Denn bei Christian war es mir untersagt, welche zu tragen. Allerdings wusste ich jetzt nicht mehr, ob meine Gänsehaut vor Kälte oder Aufregung war. Wer auch immer mich mit einem Mal berührte, trug Handschuhe, sodass ich nicht wusste, wer es war. Ich dachte mir zwar, dass Christian im Raum war, aber ich wusste nicht, ob er es auch tatsächlich war, der mich berührte. So aufregend wie solche Aktionen sind, auch so unwohl fühle ich mich dabei- man denkt und hofft, dass es der eigene Partner ist, aber mit Gewissheit kann man es nicht sagen und wird man es auch nie wissen. Ich wurde benutzt, wie es für eine Sklavin nun mal bestimmt ist.
Als die Beiden fertig waren, hörte ich die Tür ein erneutes Mal gehen und dann stand ich eine ganze Weile so da. Irgendwann wurde mir die Augenbinde entfernt und die Fesseln abgemacht. Im Raum war nur noch mein Herr. Ich kniete mich zu seinen Füßen und er schaute mich ernst an und fragte mich, ob ich denn wüsste, wofür das gerade eben war, denn Christian wusste um mein Unbehagen bei solchen Aktionen. Und ich sagte: „ Es tut mir leid, dass ich so fordernd und egoistisch war. Es wird nie wieder vorkommen" Er sagte darauf:" Das hoffe ich auch, dass es nicht wieder vorkommt, denn ansonsten kann es nämlich sein, dass ich mal nicht mehr mit im Raum bin.". Er gab mir eine Ohrfeige und ließ mich seinen rechten Handrücken küssen. Erst dann nahm er mich lang und innig in die Arme.

Am Nachmittag sind wir spazieren gegangen und ich habe mir nichts weiter heute zu schulden kommen lassen. Heute Abend werden wir vielleicht was bestellen. Mal sehen.

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