Donnerstag, 4. Dezember 2008

Heute bin ich ewig nicht aus der Uni gekommen, denn ich musste noch mal in die Bibliothek, um eine Hausarbeit fertig zu schreiben. Christian wusste bescheid, dass es bei mir später werden würde, denn ich hatte ihm gleich per sms bescheid gesagt. Am Anfang fiel mir das ständige um Erlaubnis fragen schon ein wenig schwer, aber mittlerweile genieß ich diese Art der Kontrolle und wenn ich ehrlich bin kann ich mir mein leben ohne diese nicht mehr vorstellen.Als ich fertig war, hatte ich mich schon auf einen angenehmen kleinen Spaziergang nach Hause gefreut, aber Christian stand vor der Uni um mich abzuholen. Auch wenn es schade um den Spaziergang war, freute ich mich riesig, ihn zu sehen. Gerade die Tage, nachdem ich für heftiges Fehlverhalten abgestraft wurde, genoss ich am meisten. Ich könnte dann die ganze Zeit in seinen Armen liegen, sein Geruch tief einatmen und mir wünschen, die Zeit würde genau jetzt anhalten… Aber leider passiert genau das nie. Wir fuhren nach Hause und ich kochte ihm noch was zum Abendbrot, denn das war nun mal meine Aufgabe. Heute genoss ich es doppelt und dreifach, als Christian mir das Halsband umlegte und es verschloss…Meine Aufgabe ist es, meinen Herrn zu befriedigen und heute tat ich es mit äußerster Sorgfalt und Hingabe. Das merkte auch Christian und er war sehr zufrieden mit mir. Das machte mich stolz. Sehr sogar. Er nahm mich in die Arme und wir schliefen eng umschlungen ein.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Oh man, die letzten Tage waren echt hammer stressig. So viel zu tun, dass ich manchmal nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand. Jetzt wird es hoffentlich wieder ruhiger. Um die letzten Tage mal kurz zu beschreiben: wenn man denkt, man ist eine der ersten, die früh genug Weihnachtsvorbereitungen trifft, irrt man sich…mindestens hundert Leute neben dir denken das selbe.Für meinen Standpunkt als Sub ist das besonders schädlich. An solchen Tagen bin ich sehr unkonzentriert und meine Gedanken sehr zerstreut. Ich begeh Fehler, die ich sonst niemals machen wurde und bemerke auch die von Christian bewusst gestellten Fallen nicht.Neben etlichen Ohrfeigen und Schlägen mit der Peitsche bekam ich auch meine Konsequenzen für den ungefragten Taschenkauf zu spüren: eine Stunde zu den Füßen meines Herrn knien. Ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen, wie sehr es schmerzte, aber ich spürte jeden einzelnen Knochen. Aber schließlich war diese Strafe absolut gerecht. Mir steht es nicht zu, eigenmächtig solche Entscheidungen zu treffen. Ich durfte an diesem Abend auch nicht in Christians Armen einschlafen, sondern musste auf einer Decke am Bettende meinen Schlaf finden. Neben Warten lassen oder Ignorieren war dies die schlimmste Strafe, die er mir erteilen konnte- aber das wusste er auch. Deswegen war es ja so wirkungsvoll.Ich ärgere mich an solchen Tagen wahnsinnig über mich selbst, denn ich bin immer bemüht, alles richtig zu machen, um Christian zu gefallen, aber je mehr sich meine Gedanken darauf konzentrieren, desto mehr Fehler scheine ich reinzubauen. Irgendwie ist für mich das Gefühl furchtbar, ihn zu enttäuschen… Warum tun Gefühle mehr weh, als Schläge? In solchen Momenten wird mir immer wieder bewusst, dass unsere Beziehung nur deshalb so gut funktionierte, weil es ohne Liebe gar nicht klappen würde. Ein guter Dom erreicht seine Sub zuerst über das Herz und das hat Christian vom ersten Tag an geschafft. Verrückte Sache mit den Gefühlen- einfach da und beeinflussen unser Handeln, ohne dass wir darüber nachdenken. Ab morgen wird es hoffentlich wieder ruhiger. Dann kann ich meine Gedanken auch wieder voll und ganz auf das angemessene Verhalten einer Sub konzentrieren….Außerdem ertrag ich nicht noch eine Nacht auf der Decke ;o)

Mittwoch, 26. November 2008

Warum gibt es Tage, an denen man nicht weiß, wo einem der Kopf steht… Nun ja, heute wie gesagt volles Programm- Vorlesung bis Nachmittags, dann einkaufen, danach mit Christian zusammen zum Gyn und am Abend noch zu meinen Eltern. Von Tag zu Tag frage ich mich, ob es Tage gibt, an denen sich alle Bekloppten der Stadt zum Einkaufen verabreden. Im Schneckentempo ging es durch die Stadt, aber irgendwann habe ich es dann doch in die Kaufhalle geschafft. Den Zettel, den mir Christian gegeben hatte, kaufte ich schnell ein, doch wenn da nur nicht diese verfluchte Tasche gewesen wäre…Leider ohne zu überlegen, kaufte ich sie mir. Zuhause angekommen, öffnete Christian mir die Tür und nahm mir die tüten ab. Mein Herz schlug mir sofort bis zum Hals, als er die Tasche raus zog. Er fragte mich nur ganz ruhig, ob ich dazu die Erlaubnis gehabt habe. Ich versuchte mich noch damit zu rechtfertigen, dass es die letzte Tasche war, die es gab und ich mich beeilen muss. Er schaute auf die Uhr und sagte; „wir müssen los zum Arzt“Auf den Weg dorthin fasste er mich an die Hand und küsste mich ab und an auf die Wange…Doch mich machte das nur innerlich noch unruhiger, denn das war wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Schwestern in der Praxis haben sich schon längst daran gewöhnt, dass Christian mit ins Untersuchungszimmer kam. Am Anfang war mir das ein wenig unangenehm, aber mittlerweile war es für mich zur Normalität geworden. Danach fuhr er mich zu meinen Eltern und gab mir einen Zeitpunkt, wann er mich wieder abholte. Noch immer hatte er nichts weiter zu der Tasche gesagt. Als wir wieder zu Hause waren, machten wir uns fürs bett fertig und ich schlief in seinen Armen ein…Aber mein Kopf arbeitete wie wild…warum hat er mich noch nicht bestraft? Hatte er es schon wieder vergessen? Nein, so was vergisst er nie…Sehr unruhig schlief ich ein.

Sonntag, 23. November 2008

Heute hat es wieder geschneit!!! Die Erde sieht an diesen Tag besonders schön aus: so sauber, irgendwie unschuldig. Und Christian hat frei!!! Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machte ich erstmal Frühstück.Dann kam ich an die Kette…Haken in der Wand konnten so vorteilhaft sein. Zusätzlich verband er mir die Augen und die Hände mit Fesseln zusammen…dann ließ er mich lange warten- dafür hätte ich ihn fast hassen können, wenn ich ihn nicht so sehr geliebt hätte ;o)Ich weiß nicht, wie lange ich so da lag -in diesem „Zustand“ geht mir mein Zeitgefühl ziemlich schnell verloren. Ich musste wohl in einen Halbschlaf geglitten sein, denn plötzlich spürte ich, wie Christian meine Beine fest hielt und mir zeigt, wofür ich da war... Wahrscheinlich war ich ihm dabei ein wenig zu laut…nun ja, Genuss kennt keine Lautstärke;o) (außerdem reize ich ihn ab und an ganz gerne…)Tja, etwas schneller als erwartet fand ich mich über den Tisch gebeugt wieder- fixiert. Ich war mir nicht mehr sicher, ab Christian immer noch im Zimmer war, denn noch immer waren meine Augen verbunden. Plötzlich zog die Peitsche auf meinen Rücken nieder und ließ mich vor Genuss stöhnen. Er hatte die Peitsche ausgesucht, die „nur“ lustvolle Schmerzen verursachte, denn zu Bestrafen gab es nichts- soweit ich wusste und mir einer Schuld bewusst war…;o)Irgendwann machte er mich los und zeigt mir noch mal, wofür ich da war. Dann nahm er mich in den Arm und wies mich an, duschen zu gehen. Als ich zurück kam lagen auf den Bett Sachen für mich, die ich nach seinem Nicken zügig anzog. Dann gingen wir raus. Die Winterluft war angenehm kühl nach dem heißen Vormittag…;o)In der Dämmerung sieht der Winter noch schöner aus... Es gibt Momente, da möchte man die Zeit anhalten- das war so einer…Einfach perfekt.

Samstag, 22. November 2008

Heute war ein recht unspektakulärer Tag. Vorlesung ist ausgefallen und so hatte ich einen ganzen Vormittag nur für mich. Ich stand mit Christian auf und machte ihm Frühstück… Ich durfte heute nicht mit ihm zusammen frühstücken. Ich fragte nicht nach dem Grund. Heute war ein so schöner Tag, dass ich ihn nicht durch schmerzhafte Erziehungsmaßnahmen zerstören wollte. Christian ging zur Arbeit und ich räumte auf…Kurz darauf bekam ich eine SMS, dass ich nun was essen dürfte…ich machte mir schnell was und schlang es runter…ich rief Christian an und fragte, ob ich ins Internet durfte und nachher vielleicht noch ein wenig an die frische Luft. Er gab mir wie immer für alles die genauen Zeiten und wo ich nachher spazieren gehen dürfte. Ich checkte erstmal die ganzen Nachrichten von diesen Möchtegern-Doms, die ich aber unbeantwortet lies. Löschen ist mir nicht gestattet (eine schmerzhafte Lektion, die mein Hintern am Anfang meiner Erziehung erfahren durfte), denn Christian kontrolliert stichprobenartig…Nachdem sonst nichts wichtiges mehr war, schaute ich auf die Uhr und es passte, dass ich die Erlaubnis hatte, noch ein wenig spazieren zu gehen.Mit meinem Ipod auf den Ohren ging ich in den Park und spürte die Kälte an meiner Nase… Es wird bald Winter. Ich mochte die weiße Jahreszeit eigentlich- bis auf die Kälte. Aber es gibt kaum etwas Besseres, als sich mit `ner heißen Schokolade in eine Decke gekuschelt auf die Couch zu lümmeln.Ich schaute auf die Uhr und stellte erschrocken fest, dass ich zu spät kommen würde, wenn ich mich jetzt nicht beeile. Also rannte ich die hälfte des Weges, denn ich wollte um nichts in der Welt zu spät kommen und Christian enttäuschen -zumal es meinen Hintern mehrere blaue Flecken gekostet hätte…;o)Ich kam gerade noch pünktlich, als schon Christians Kontrollanruf kam…Es tat gut, zu wissen, dass er auch an mich denkt, wenn er nicht bei mir ist. Ich bereitete schon mal das Essen vor und verzog mich dann mit einem Buch ins Bett… Ich freute mich auf morgen - Christian hat endlich mal wieder einen freien Tag - da kann man sehr viel spielen…;o)

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