Donnerstag, 21. Mai 2009

Mein Herr hat heute im Café angerufen, damitt ich noch eine zusätzliche Schicht bekomme. Er hatte einen Termin am Nachmittag und so konnte er sicher gehen, dass ich nach der Uni beschäftigt bin und nicht noch mehr Blödsinn anrichte, als sowie so schon immer ;o)

Jedenfalls bekam ich mitten in der Vorlesung die sms, dass er mich nach der Uni gleich abholt und hinbringt. Manchmal setzt mein Herr einen seiner Arbeitskollegen darauf an, bei mir im Café vorbei zu schauen, um zu sehen, dass ich auch wirklich bei meiner Arbeit bin. Mittlerweile kenne ich fast alle seine Arbeitskollegen, sodass ich immer dann dieses angenehme Prickeln in der Magengegend spüre, wenn mich einer seiner Anzugträger bewusst fixiert.

Heute befahl mein Herr mir, vor der Schicht auf eine öffentliche Toilette zu gehen und gab mir eine Tüte mit, die ich erst in der Kabine öffnen sollte. Ich beeilte mich, während mein Herr vor der Tür wartete. In der Tüte war mein Keuschheitsgürtel, den ich schon lange nicht mehr getragen hatte. Jetzt verstand ich auch, warum ich vorher noch einmal auf Toilette gehen sollte. Einmal abgeschlossen bekommt ihn nur noch mein Herr auf.

Der Gürtel war eine Maßanfertigung aus speziellen dünnen Stahl, sodass ich ihn bequem unter jeder Alltagskleidung tragen konnte.

So verschlossen schickte mich dann mein Herr auf Arbeit und ich genoss es, dass er diese Macht über mich hatte. Obwohl ich niemals einen Gedanken daran verschwenden würde, untreu zu werden, so war es doch ein aufregendes Gefühl, meinen Herrn und seine Macht über meinen Körper so eng an mir spüren zu könne. Diesmal war kein Arbeitskollege meines Herrn zur Kontrolle da-glaube ich. Zumindest keiner, der mir bekannt war.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Heute waren Christian und ich bei einem Bekanntem zu Besuch eingeladen. Angeblich lebt er seine Neigung ähnlich wie mein Herr und ich. Doch wenn man mal ein wenig an der Oberfläche kartzte, merkt man, dass es mehr leere Worte waren, als Realität. Auch wenn ich meinem Herrn und anderen dominaten Männern in der Regel untergeordnet bin, achtet mein Herr sehr darauf, dass man auch mit mir respektvoll im Alltag umgeht. Das ist ein Priveleg, für das ich Christian nicht genug danken kann. Wenn es ihm egal wäre, dann wäre das Ende vom Lied, dass ich langsam aber sicher an Selbstachtung verlieren würde.

Jedenfalls versuchte mir dieser Mensch zu erklären, dass man die Neigung nicht in sich trägt, sondern sich aneignet im Laufe des Lebens. Vielleicht denken einige dominate oder devote Partner so. Ich allerdings sehe das anders. Wenn ich mal von mir ausgehe, dann weiß ich, dass ich diese Neigung wahrscheinlich schon immer in mir getragen habe und genauso, wie man im Leben erkennt, ob man sich nun zu Männern oder Frauen hingezogen fühlt, genauso habe ich erkannt, dass es mein größter Wunsch ist, zu funktionieren und mich unterzuordnen.

Komisch, aus welcher Motivation heraus Menschen handeln- aber eigentlich ist es doch das Wichtigste, dass sich Beide wohl fühlen und leben können, wie das Herz sie leitet. Ich weiß nur soviel: ich habe den Weg gefunden, den mein Herz mir vorgegeben hat und bin froh, ihn mit einem Menschen leben zu dürfen, der mich diesen Weg so leben lässt, wie ich es brauche.

Freitag, 15. Mai 2009

Die Uni war heute wieder sterbenslangweilig. Unser Professor gehört zu der Gattung Mensch, die beim Reden fast einschlafen, denen es aber auch egal ist, weil sie im Endeffekt eh nur ihrer Rente entgegen fiebern. Vielleicht bringt mir die Schicht im Café ein wenig Abwechslung. Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend, Leute zu beobachten. Dort gibt es die, die angeblich für nichts Zeit haben, die einfach nur so durch die Straßen hetzen. Dann gibt es die, die selbst beim kleinsten Nieseln rennen, als wäre es ein Hagelsturm, weil sie Angst um ihre Haare haben. Dann gibt es die gestressten Familien, die sich wahrscheinlich mindestens einmal am Tag wünschen, keine Kinder zu haben. Dann gibt es die Familien, die in der Öffentlichkeit die perfekte Familie widerspiegeln, zuhause allerdings häufig neben einander her leben, weil sie alles nur mit sich selbst beschäftigt sind und bemüht sind, ihren Schein in der Gesellschaft zu wahren.
Dann sieht man in dieser Jahreszeit haufenweise verliebte Paare, die auf einmal Alles rosarot sehen. Was Ihnen ja auch gegönnt sei. 

Und dann gibt es meine Lieblingssorte an Menschen: Die, die bewusst leben. Man erkennt sie daran, dass sie den Regen begierig in sich aufsaugen und extra langsam laufen, währen alle Menschen um sie herum hetzten und sich unterstellen. Das sind die, die barfuß durch die Straßen laufen, weil die Schuhe drücken. Die, die einen Bogen um die Taube machen, die gerade bemüht ist, das Brötchen zu zerkleinern, was vor ihr liegt.

Ja, Menschen sind schon was Tolles. Und noch besser ist es, einen mobilen Internetzugang zu haben. So kann ich in den überflüssigen Vorlesungen auch noch was Nützliches nebenbei machen.

Christian hat mir heute die Zeit verkürzt, wann ich zuhause zu sein habe. Das heißt, ich muss rennen, sonst schaffe ich es nicht pünktlich, seinen Kontrollanruf entgegen zu nehmen. Und was dann passiert - davon möchte ich lieber gar nicht anfangen. Ich sage nur: armer Hintern und arme Fußsohlen.

Also lieber beeilen. Außerdem muss ich noch die Betten frisch beziehen, bevor er wieder kommt.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Oh man, heute ist wieder so ein Tag, an dem ich alles falsch mache. Christian kommt leicht gereizt von der Arbeit und ich tu mein Übriges durch irgendwelche dummen Fehler, die eigentlich nicht sein müssten. Zum Beispiel habe ich heute angefangen zu essen, ohne dass ich die Erlaubnis hatte. Dies brachte mir zum Vorgeschmack drei schallende und brennende Ohrfeigen ein und der Rest würde später folgen. Dann habe ich das Bett nicht sorgsam genug gemacht. Alles solcher Kleinmist, der mir eigentlich nicht mehr passieren dürfte. Irgendwie könnte ich mich dafür auch selbst ohrfeigen, aber dafür ist an solchen Tagen ja dann mein Herr da.

Als wir einkaufen waren, habe ich kurz geträumt, als Christian mir an der Kasse sagte, dass ich die Einkäufe in die Tüten packen sollte. Das hat dann auch das Fass zum Überlaufen gebracht und ich kassierte zuhause mein erstes blaues Feilchen seit langem mal wieder. Die Nacht musste ich dann auf den unbequemen harten Boden neben dem Bett verbringen - was auch nur mehr als gerechtfertigt war.

Hoffentlich wird der Tag morgen wieder besser. Noch eine Nacht auf dem Boden verträgt mein Rücken glaube ich nicht. Nun ja, das liegt ja auch schließlich an mir. Also werde ich mich morgen besonders anstrengen, meinem Herrn zu gefallen und ihn nicht zu reizen.

Sonntag, 10. Mai 2009

Manchmal kann es gar nicht so unangenehm sein, wenn man zum Arzt muss. Erst recht nicht, wenn Christian diesen Part übernimmt. Nach der Uni hat er mich abgeholt und immer wieder so verheißungsvoll zu mir rüber geschaut. Zuhause ließ er mich kurz duschen- heute allerdings kalt. Das ist das gemeine, wenn man einen Thermostat hat. Na ja, jedenfalls hat die Dusche seine Wirkung nicht verfehlt. Mein ganzer Körper stand wie unter Strom und als ich aus dem Bad kam, verband mein Herr mir meine Augen.

Erst führte er mich einige Zeit ziellos durch die Wohnung, bis er und auch ich mir sicher war, dass ich die Orientierung nun gänzlich verloren hatte. Dann brachte er mich in ein Zimmer, was durch Kerzen beleuchtet war- soviel konnte ich durch die Augenbinde dann doch erkennen. Ich nehme an, dass es das Wohnzimmer war, aber ganz sicher war ich mir nicht. Mit sanftem Druck auf meinen Schultern ließ er mich hin knien. So ließ er mich eine ganze Weile sitzen, während Christian im Zimmer irgendetwas machte. Nur ab und zu hörte ich seine Schritte ganz in meiner Nähe. Ich wurde immer neugieriger und eine angenehme Nervosität stieg langsam in mir hoch, sodass ich unruhig mit dem Po hin und her rutschte. Dann wie aus dem Nichts spürte ich eine Ohrfeige mein Gesicht streifen und sofort durchschoss ein Kribbeln meinen ganzen Körper. Mein Herr wusste, wie ich darauf reagierte und schon spürte ich heißkalt eine Zweite. Dann küsste er sanft die Stelle, die er gerade eben noch geschlagen hatte. Langsam wurde ich benommen, aber ich zwang mich, einen klaren Kopf zu behalten, weil ich mir sicher war, dass das noch längst nicht Alles war.
Irgendwann ließ er mich auf einem Sitz Platz nehmen und befestigte meine Beine in geöffneter Haltung. Jetzt erst merkte ich, dass Christian nach etlichen Monaten den Gyn - Stuhl wieder rausgekramt hatte. So vor ihm präsentiert ließ er mich einige Zeit liegen. Dann spürte ich, wie die mehrschwänzige Peitsche sanft über meinen Oberkörper und zwischen meine Beine strich. Die Wildlederriemen tanzten nur so über meine Haut, die schon wieder gänzlich mit Gänsehaut überzogen war. Und wieder ließ mich mein Herr eine scheinbar unendliche Zeit warten-. Warten auf das, was er noch mit mir anstellen würde.

Plötzlich zuckte mein ganzer Körper zusammen, als mein Herr einen Eiswürfel sanft um meine Brüste gleiten ließ. Ich spürte das eiskalte Wasser langsam an meinen Bauch herunter fließen und betete, dass Christian den Würfel doch endlich weiter nach unten führte. Aber als erahnte er meine Gedanken, ließ er mich sehr lange auf diesen Genuss warten. Ausgiebig bestrich er jeden Zentimeter auf meiner Brust und wanderte dann ganz langsam nach unten. Verspielt ließ er den Eiswürfel um meinen Bauchnabel tanzen, der sich mittlerweile nun gänzlich mit eiskaltem Wasser gefühlt hatte. Immer wieder bäumte sich mein Körper vor Verlangen auf, doch mein Herr quälte mich noch weiter. Dann endlich und wie eine Erlösung, ließ er ihn zwischen meine Beine fahren. Meine heiße Lust ließ den Würfel ganz langsam tauen, sodass ich die Tropfen hören konnte, wie sie fast rhythmisch auf das Boden unter mir tropften. Mit einem Mal schob mein Herr ihn mir meine Enge, sodass ich laut aufstöhnte. Ich konnte förmlich seine Blicke spüren, wie sie über meinen Körper wanderten, der sich immer wieder vor Verlangen und Lust aufbäumte. Mal raste mein Atem wie wild und mal zwang ihn Christian unter sanft streichelnden Bewegungen zur Ruhe.

Dann hörte ich, wie mein Herr sich seine Latexhandschuhe anzog und damit sanft meine Körper, der so präsentierfreudig vor ihm lang, zu erkunden. Und obwohl mir seine Bewegungen mehr als bekannt waren, fühlten sie sich mit den Handschuhen so prickelnd fremd an.

Ohne Vorwarnung schob er plötzlich das Spekulum in mich hinein. Mein Atem raste, mein ganzer Oberkörper stand wie unter Strom. Langsam und behutsam öffnete er es Stück für Stück, bis es fast nicht mehr ging. Er wusste, dass in meinen Kopf gerade alles drunter und drüber ging. Dann nahm er mich. Mit dem Spekulum. Es war einfach nur ein geiles Gefühl, wie es sich bei jedem Stoß enger in mich drückte. Als er fertig war, ließ er zwei Eiswürfel in mich gleiten und ich spürte sie ganz tief in mir. Und als wäre mein Kopf nicht schon genug Achterbahn gefahren, versetzte er mir einige leidenschaftlichen Ohrfeigen, die mich scheinbar schwerelos machten.

Irgendwann wurde ich von sanften Streicheleinheiten wieder zurück in die Realität geholt und spürte, wie mein Herr langsam das Spekulum aus mir raus nahm, mir die Beine los band und mich auf dem Arm nahm. Er legte mich ins Bett und löste meine Augenbinde. Zufrieden musterte er mich. Und ich lächelte erschöpft, aber glücklich.
Wir kuschelten noch ein wenig, bevor ich gänzlich in das Land der Träume fiel.

 

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